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Lokalfernsehen

Lokale Fernsehprogramme sind in Thüringen neben dem nichtkommerziellen Rundfunk die einzigen lokalen Rundfunkangebote. Grund ist das Thüringer Rundfunkkonzept, das im privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf landesweite Abdeckung ausgerichtet ist.

Lokales Fernsehen ist von besonderer Bedeutung, weil es dem Zuschauer Informationen aus seinem unmittelbaren Umfeld in Bewegtbildern vermittelt.

Der Aufbau des lokalen Thüringer Lokalfernsehens begann Ende 1996, nachdem dafür die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen waren. Verbreitet wird es über örtliche Kabelanlagen. Die Betreiber dieser Netze haben dafür einen Ortskanal zur Verfügung zu stellen.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen Lokalfernsehen betrieben wird, sind schwierig. Die TLM fördert die für die Verbreitung erforderliche Infrastruktur (Signalzuführung zum Kabelnetz, terrestrische Sender).

Die zunehmende Zersplitterung der Kabelnetze in unterschiedliche Betreiber erschwert und verteuert die Verbreitung, weil eine Signalzuführung für mehrere Kabelnetze eingerichtet werden muss.

Eine besondere Herausforderung wird der Einbezug der lokalen Fernsehprogramme in die digitalisierten Kabelanlagen und in das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T2 HD) sein. Die TLM unterstützt darauf gerichtete Pilotprojekte, um den Veranstaltern eine erschwingliche Teilhabe am digitalen Fernsehen zu ermöglichen.

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