Sozialministerin Schenk und TLM-Direktor Fasco im Talk
Wann ist Medienbildung gut, woran erkennt man ihre Qualität und wie setzt man diese konkret um? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Fachdiskussion „Qualitätskriterien medienpädagogischer Arbeit – von der Idee in die Praxis“ am 26. Oktober 2026 in der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM). Auf Einladung der Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen arbeiteten Fachleute aus Bildung und Praxis daran, die bereits veröffentlichten Kriterien in alltagstaugliche Hilfen zu übersetzen.
Am Anfang stand ein Talk zwischen der Thüringer Sozialministerin Katharina Schenk und TLM-Direktor Jochen Fasco zu diesen Fragen. Sozialministerin Schenk hob hervor, dass gute Medienbildung qualifiziertes Personal, angemessene Finanzierung und Kontinuität braucht. Sie warb dafür, gemeinsam konkrete, realisierbare Schritte voranzubringen. TLM-Direktor Jochen Fasco betonte: „Entscheidend ist jetzt, die Qualitätskriterien für die tägliche Praxis anwendbar werden zu lassen. Dafür brauchen wir die Erfahrungen der Fachkräfte und Einrichtungen.“
Im Fokus des anschließenden Austausches standen Checklisten und konkrete Absprachen: Wie werden Angebote zielgruppengerecht geplant? Welche Zuständigkeiten müssen Schulen und externe Fachkräfte klären? Was sollten Fördermittelgebende bei Projektanträgen beachten?
Die Veranstaltung war Teil der Thüringer Aktionstage für Medienbildung. Der Kriterienkatalog wurde unter Leitung der Koordinierungsstelle Medienbildung Sachsen gemeinsam mit Fachleuten aus der Praxis entwickelt. Die Fachstelle Strategische Medienbildung Thüringen und die Netzwerkstelle Medienkompetenz Sachsen-Anhalt wirkten daran mit.
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