16.06.2026

Ideen-Café „Best Practice Kinderrechte & Medienpädagogik“

Medienbildung

Ideen-Café „Best Practice Kinderrechte & Medienpädagogik“

Entwicklung neuer Methoden für die Arbeit mit Kindern und Familien

Am 28. und 29. Mai 2026 kamen in Erfurt Fachkräfte aus Medienpädagogik, Kinderrechtebildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Familienbildung zum Ideen-Café „Best Practice Kinderrechte & Medienpädagogik“ zusammen. Die Veranstaltung wurde vom Kinderschutzbund Landesverband Thüringen (DKSB Thüringen) und der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) organisiert. Ziel war es, bewährte Ansätze für die praktische Arbeit mit Kindern und Familien auszutauschen, weiterzuentwickeln und neue Methoden zu entwickeln. Den Einstieg bildete eine Einführung in die UN-Kinderrechtskonvention. Hervorgehoben wurde, dass die Rechte von Kindern auf Schutz, Förderung und Teilhabe auch in digitalen Lebenswelten uneingeschränkt gelten. 

Im Mittelpunkt standen drei neu entwickelte Praxisansätze:
•    „Mit Kindern auf Medienforschung“: Ein Projekt für Vorschulkinder, das ihre Fragen zu digitalen Medien aufgreift. Gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften und Eltern erforschen die Kinder altersgerecht Themen wie Mediennutzung, digitale Geräte und Informationskompetenz.
•    „Lumis Rallye“: Eine spielerische Familienaktion rund um Kinderrechte und Medienbildung. Familien lösen medienbezogene Aufgaben und setzen sich mit Themen wie Privatsphäre, Informationskompetenz und digitaler Teilhabe auseinander.
•    „Kinderrechte hören und entdecken“: Ein Konzept mit Wimmelbild und Audiogeschichten, das Kindern und Familien einen niedrigschwelligen Zugang zu Kinderrechten und digitaler Teilhabe ermöglicht. 

Zum Abschluss wurde betont, dass Kinder digitale Medien stets im familiären Umfeld erleben. Medienpädagogische Arbeit müsse deshalb Kinderrechte, Familienrealitäten und digitale Kommunikationsräume gemeinsam betrachten. Die im Ideen-Café entwickelten Methoden leisten hierzu einen konkreten Beitrag und stärken die Verbindung von Kinderrechten, Medienbildung und gesellschaftlicher Teilhabe.

Weitere Informationen (pdf-Datei zum Download)