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Fernsehen in Ostdeutschland

Im Auftrag der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (MSA, SLM und TLM) gingen Wissenschaftler der Universität Leipzig der Frage nach, ob sich die unterschiedlich starke Nutzung von Fernsehprogrammen in Ost und West durch deren inhaltliche und formale Gestaltung erklären lässt. Dazu wurden die Ergebnisse einer Inhaltsanalyse der reichweitenstärksten bundesweiten Programme (ARD, ZDF, RTL, SAT.1) und des Regionalprogramms des MDR mit den Ergebnissen der vom MDR zur Verfügung gestellten kontinuierlichen Zuschauerforschung verknüpft.

Wesentliches Ergebnis der Untersuchung ist: Ostdeutsche Zuschauer suchen im Fernsehprogramm zwar nicht permanent nach Bezügen zu ihrer Heimatregion. Sind sie vorhanden, werden sie honoriert, insbesondere bei fiktionalen Unterhaltungsformen wie Fernsehfilmen und Serien. Dennoch liefert die Untersuchung nur bedingt Erklärungsansätze für die nach wie vor deutlich unterschiedliche Fernsehnutzung in Ost und West.

Die Studie „Fernsehen in Ostdeutschland“ knüpft an die von denselben Autoren im Auftrag der TLM unter Mitfinanzierung der MSA 1999 erstellte Studie „Ostdeutschland im Fernsehen“ an.