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Jüngere und ältere Menschen nutzen Medien ähnlich ausgeprägt

Schülerinnen untersuchten Auswirkungen der Mediennutzung in Schule, Beruf und Freizeit 
Drei Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums untersuchten in ihrer Seminarfacharbeit die Auswirkungen moderner Informations- und Kommunikationsmedien auf verschiedene Bereiche des Alltags der Menschen im Alter von acht bis achtzehn Jahren sowie vierzig bis sechzig Jahren. Im Ergebnis ihrer vielschichtigen Untersuchung konstatieren sie, dass entgegen ihrer Vorannahme, Jüngere würden Medien ausgeprägter nutzen, das Mediennutzungsverhalten der beiden untersuchten Altersgruppen ähnlich stark ausgeprägt sei.

Für ihre Untersuchung führten sie drei Interviews mit Experten. Zudem gestalteten sie Umfragen für beide Altersgruppen. In einem einwöchigen Selbstversuch wollten die Autorinnen auf moderne Medien verzichten und so zu weiterführenden Aussagen über die Auswirkung von modernen Informations- und Kommunikationsmedien gelangen. 

Die Schülerinnen wurden bei der Erstellung ihrer Seminarfacharbeit von der Leiterin des TMBZ Gera betreut. In den Konsultationen wurden Fragestellungen, Auswertungsmöglichkeiten und die Bewertung von Aussagen erörtert. In der Auswertung verknüpften die Schülerinnen Daten und Aussagen aus den quantitativen Erhebungen, den Experteninterviews, den Selbstversuchen sowie aus weiterführenden zusätzlichen Quellen, wie unter anderem der JIM-Studie. Die Schülerinnen präsentierten ihre Seminarfacharbeit im Kolloquium vor Mitschülern, der stellvertretenden Schulleiterin, Lehrern und der Leiterin des TMBZ Gera.