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IP-TV / Internet-TV

IP-TV
Neben der Terrestrik, Kabel und Satellit wird das Internet als zukünftig vierter Übertragungsweg gesehen. Internet Protocol Television (IP-TV) ist die Übertragung von Multimedia- und Fernsehdiensten über das Internet Protokoll (IP). In der Definition unterscheidet man Angebote für geschlossene Benutzergruppen mit fest garantierter Bandbreite (z.B. das T-Home der Telekom) und frei verfügbare Angebote über das Internet (siehe Web-TV). Es kommen sowohl Client-Server als auch Peer-To-Peer-Netzwerke zum Einsatz. Bei der Peer-To-Peer-Verbindung wird der Empfangs-PC gleichzeitig wieder zum Sender und somit verteilt sich die Netzlast.

Zur Nutzung von IP-TV wird nur ein PC (auch Laptop, Smartphone, iPod usw.) an einem Breitband-Internetanschluss benötigt, mit Hilfe sogenannter Set-Top-Boxen können die Angebote aber auch auf herkömmlichen Fernsehgeräten formatfüllend in ansprechender Qualität dargestellt werden.
IP-TV für geschlossene Benutzergruppen wird oft von Internet- oder Mobilfunkprovidern im Paket mit anderen Leistungen (Telefonie, Internet, Fernsehen, Mobilfunk) angeboten und soll so die Anbindung an den Dienstleister festigen.

Internet-TV
Beim Internetfernsehen werden Filme und Fernsehprogramme über das weltweit verfügbare Internet in Form von Streaming Media (Video-Streams) übertragen. Das Internet wird als reiner Transportkanal genutzt, die Anbieter können daher nicht für die Übertragungsqualität beim Empfänger garantieren.

Internet-TV kann mit jedem internettauglichen Media-Player empfangen werden und wird oftmals in Mediatheken oder Peer-to-Peer-TV-Angebote nutzerfreundlich gebündelt angeboten.