Digital Video Broadcasting Terrestrial (DVB-T)
Das Digital Video Broadcasting Terrestrial (DVB-T) ist der Nachfolger des analogen Fernsehempfangs im UHF- und VHF-Bereich über Antenne. Die Umstellung erfolgte bis Ende 2008 in allen landesweiten Netzen. DVB-T ist auch unter dem Slogan „Überallfernsehen“ bekannt, da der Versorgungsanspruch auch die portable und mobile Versorgung umfasst. Außerhalb der Kerngebiete ist über die Zimmerantenne hinaus oft eine Haus- oder Dachantenne von Nöten.
Im westeuropäischen Raum werden bis zu 4 Fernsehprogramme im MPEG 2-Verfahren codiert und in einem Multiplex zusammengefasst über eine Frequenz übertragen. Wegen der Störungsanfälligkeit (vor allem in bergigen Regionen) und der Neigung zur Klötzchenbildung bei schnellen Bildern wird bereits an einer Weiterentwicklung des DVB-T-Standards gearbeitet. Schon jetzt kommt in einigen osteuropäischen Ländern der MPEG 4-Codec zum Einsatz, der qualitativ hochwertigere Bilder bei zugleich weniger Bandbreitenbedarf ermöglicht.
In Mitteldeutschland gibt es seit Ende 2005 digitales terrestrisches Fernsehen. Derzeit werden 11 öffentlich-rechtliche Sender (ARD, ZDF, MDR und Spartenkanäle) auf 3 Frequenzen/Kanälen übertragen. Welche Sender sie in Ihrer Region empfangen können und wie gut deren Empfangssignal sein sollte erfahren sie am besten unter www.dvbt-mitteldeutschland.de.








