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Rundfunktechnik

Rund um die Uhr steht eine unüberschaubare Menge an Hörfunk und Fernsehprogrammen zur Verfügung. Neue Empfangsgeräte bieten eine Vielzahl von Schnittstellen und Kommunikationsstandards und der Konsument sieht nur noch „auf den zweiten Blick“, über welchen Weg er das aktuelle Programm empfängt.

Mit zunehmender Digitalisierung der Verbreitungswege und der Akzeptanz des Internets als bi-/multidirektionale Kommunikationsplattform liegt die Herausforderung nicht mehr darin, neue Inhalte zu empfangen, sondern darin, eine persönliche Auswahl zu treffen und insbesondere auch lokale Angebote aufzufinden.

Welche Programme über welchen Weg empfangen werden können, hängt nicht zuletzt von der geografischen Lage und vom Ausbau der technischen Infrastruktur ab. Klassischer Rundfunk wird zentral aufbereitet und erreicht über exponierte Sender oder Satelliten eine Vielzahl von Nutzern mit den entsprechenden Antennen. Der Empfang ist in der Regel kostenlos. Internetnutzer hingegen sind auf einen breitbandigen Ausbau der Infrastruktur angewiesen und benötigen einen Provider, bei dem sie Datenvolumen einkaufen. Diese personalisierte Verbindung bietet den Vorteil der Interaktion zwischen Sender und Empfänger. Außerdem gibt es hybride Technologien, bei denen neben analogen Angeboten, wie Fernseh- und Hörfunkprogramme IP-Dienste und superschnelles Internet angeboten werden.

Die Landesmedienanstalten sind in diesem Digitalisierungsprozess an vielen Stellen gefragt. Zum einen unterstützen sie die Standardisierung und die Erprobung neuer Technologien und fördern die technische Infrastruktur der von ihnen zugelassenen Veranstalter. Zum anderen sorgen sie dafür, dass die relevanten Rundfunkprogramme auch aufgefunden werden können und rechtliche Vorgaben eingehalten werden. Dies betrifft nicht nur die klassischen Verbreitungswege wie Kabel oder Antenne, sondern auch Plattformen und das Internet.