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Mediathek Thüringen

Die TLM erprobte eine Plattform im Internet, auf der die lokalen und regionalen Rundfunkveranstaltern sich und ihr Programm über ihr herkömmliches Verbreitungsgebiet hinaus bekannt machen konnten.

Das Pilotprojekt sollte den Radio- und Fernsehveranstaltern neben der Verbreitung jenseits der lokal eingeschränkten Verbreitungswege wie Breitbandkabel und UKW-Antennen vor allem den Schritt ins digitale Zeitalter erleichtern.

Ziele des Pilotprojektes waren u. a.:

  • die Erweiterung der Sendereichweiten,
  • Erprobung interaktiver Rundfunkprogramme (Rückkanal) und Zusatzdienste (lokale, vom Nutzer selbst zu wählende Angebote),
  • Nutzung der IP-Technologie zur Heranführung von Programmen in entfernte Kabelnetze,
  • Schaffung einer Plattform zum Programmaustausch für die Lokalveranstalter.

Eine inhaltliche Besonderheit der Mediathek Thüringen war das gleichgestellte Angebot von nichtkommerziellen Bürgermedien neben werbefinanzierten Fernsehveranstaltern. Die Anwender konnten die gewünschten Beiträge aus einem überregionalen Pool selbst zusammenstellen oder sich auch ganz gezielt über eine bestimmte Region oder einen Programmveranstalter informieren – die Mediathek Thüringen stellte besondere Beiträge vor, ohne den Nutzer selbst in seiner Suche einzuschränken.

Die Mediathek war Gegenstand einer wissenschaftlichen Evaluation durch die Universität Erfurt. Nach Ablauf des Projektzeitraumes wurde die Mediathek im Sommer 2010 erfolgreich beendet und gleichzeitig wurde eine Entwicklung angestoßen, die dazu führt, dass die Veranstalter Pläne für eine eigene gemeinsame Plattform entwickeln.

Frequenzen
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TMBZ
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Mediathek
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