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Zusammenarbeit

Da die Zulassung eines Rundfunkveranstalters mit bundesweitem Verbreitungsgebiet in ganz Deutschland gilt, haben diese Entscheidungen Auswirkung auf jede einzelne Landesmedienanstalt.

Um bei den Entscheidungen zur Zulassung und Beaufsichtigung des bundesweiten Rundfunks zu einer ländereinheitlichen Verfahrensweise zu kommen, sind die Landesmedienanstalten verpflichtet, sich untereinander abzustimmen (§ 38 Abs. 2 ThürLMG).

Außerdem arbeitet die TLM eng mit den verschiedensten Einrichtungen zusammen, engagiert sich als Mitglied in zahlreichen Institutionen und fördert diese Projekte durch finanzielle oder personelle Beteiligung.


Bundesweite Zusammenarbeit

Im Interesse einer ländereinheitlichen Verfahrensweise stimmen sich die Landesmedienanstalten bei der Zulassung des bundesweit verbreiteten privaten Rundfunks und seiner Beaufsichtigung ab. Diese Zusammenarbeit erstreckt sich auf grundsätzliche Angelegenheiten, länderübergreifende planerische und technische Vorhaben und einen ständigen Informationsaustausch.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) fungiert als zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien (Internet). Dieser Kommission gehören neben Vertretern aus Landes- und Bundeseinrichtungen sowie Wissenschaft und Justiz, ernannt von Bund und Ländern, sechs Vertreter (Direktoren) der Landesmedienanstalten an.


Mitteldeutsche Zusammenarbeit

Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML)

Zur Stärkung Mitteldeutschlands als medienübergreifendem Raum verpflichtet das ThürLMG die TLM zu einer Zusammenarbeit mit den anderen mitteldeutschen Landesmedienanstalten. Diese Zusammenarbeit der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und der TLM erfolgt in der Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten (AML).

Digitaler Rundfunk Mitteldeutschland

Die Partner TLM, SLM, Medienanstalt Sachsen-Anhalt, MDR und ZDF arbeiten gemeinsam im Rahmen der Initiative „Digitaler Rundfunk Mitteldeutschland“ an dem inhaltlichen und technischen Ausbau und der Digitalisierung der Rundfunknetze. Unterstützt werden sie dabei durch Vertreter der drei Länder. Die Zusammenarbeit umfasst insgesamt die Digitalisierung von Hörfunk-, TV- und Satellitenversorgung. Vereinbart ist, sich einmal im Quartal zum Erfahrungsaustausch und zu notwendigen Abstimmungen zu beraten.


Zusammenarbeit mit Thüringer Institutionen

In Thüringen arbeitet die TLM eng mit den Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Gemeinsam mit dem KiKA und der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ stärkt auch die bei der TLM angesiedelte Geschäftsstelle des Erfurter Netcodes das Kindermedienland Thüringen. Im STUDIOPARK KinderMedienZentrum existieren hervorragende Bedingungen für die Ansiedlung neuer Produktionsfirmen.

Außerdem hat die TLM gemeinsam mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) das Medienkompetenznetzwerk Thüringen initiiert (thueringer-medienkompetenznetzwerk.de) . In diesem Netzwerk werden die zahlreichen unterschiedlichen Initiativen zusammengeführt und verschiedene Kooperationen intensiviert und erweitert.


Mitgliedschaften

Stiftung „GOLDENER SPATZ“

Für alle die in Deutschland mit Kindermedien zu tun haben, ist der Goldene Spatz seit vielen Jahren eine feste Größe. Das Deutsche Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ: Kino-TV-Online blickt auf eine über 30-jährige Tradition zurück und ist damit den Kinderschuhen längst entwachsen. 1993 wurde das Nest des Goldenen Spatz in eine Stiftung umgewandelt, der die TLM 1995 beitrat. Die Stiftung fördert Film- und Fernsehproduktionen für Kinder und organisiert das Deutsche Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ, das seit 2007 jährlich stattfindet. Die Veranstaltung ist ein wichtiges Forum für die Qualitätsdebatte im Bereich der Kinderproduktionen. Sie zieht Fachleute aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an.

FLIMMO – Programmberatung für Eltern e. V.

Der Verein „Programmberatung für Eltern e. V.“, dem auch die TLM angehört, gibt den FLIMMO heraus. Darin können sich Erwachsene darüber informieren, worauf sie zu achten haben, wenn Kinder fernsehen, welche Sendungen sie mögen und was für sie ungeeignet ist. Enthalten sind auch Tipps für Eltern zur altersdifferenzierten Eignung von Fernsehsendungen für Kinder. Die TLM ist Gründungsmitglied und im Vereinsvorstand vertreten.

Internet-ABC e. V.

Die werbefreie Plattform Internet-ABC erleichtert Kindern, Eltern und Pädagogen den Einstieg ins Internet. Auf ihr finden sich Tipps für einen sicheren, sinnvollen und kreativen Umgang mit dem Internet. Verständlich erklärt wird Wissenswertes über Suchmaschinen, Chats, Computerspielen, E-Commerce, Filtersoftware und Jugendschutz. Die Eingangsseite ist in zwei Bereiche aufgeteilt, in ein spielerisches Angebot für Kinder und ein informatives für Eltern.

Das Internet-ABC geht auf eine Initiative der Bertelsmann-Stiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) zurück. Zur Fortführung gründeten im Februar 2003 zehn Landesmedienanstalten, darunter auch die TLM, den Verein Internet ABC e.V., der nunmehr das Angebot pflegt und redaktionell weiterentwickelt.

Medienpädagogisches Projekt „Internet-ABC-Schule Thüringen“


Erfurter Netcode e. V.

Die TLM ist Gründungsmitglied des Erfurter Netcode e. V. und arbeitet in dessen Vorstand mit. Der gemeinnützige Verein hat das Ziel, Kindern und Eltern eine Orientierungshilfe für kindergerechte Angebote im Internet zu geben.

„Ein Netz für Kinder“

„Ein Netz für Kinder“ ist eine gemeinsame Initiative von Politik, Wirtschaft und Jugendmedienschutz. Diese Initiative steht mit der Schaffung eines sicheren Surfraumes für Kinder (http://www.fragfinn.de/) und der Förderung guter Kinderangebote (www.enfk.de) auf zwei Säulen. Damit soll das Vertrauen der Eltern und Schulen in Angebote für Kinder gestärkt werden. Die TLM ist Mitglied in der Vergabekommission. Diese Initiative des Bundes für mehr Qualität und Sicherheit im Internet wurde 2007 gestartet.

Stiftung Digitale Spielekultur

Der TLM-Direktor ist seit 2013 für die Gemeinschaft der Landesmedienanstalten Mitglied im Beirat der Stiftung. Die Arbeit der Stiftung soll auch dazu beitragen, die Entwicklung und Produktion kulturell und pädagogisch wertvoller digitaler Spiele in Deutschland zu fördern und die Medienkompetenz der Nutzer zu verbessern.

Arbeitsgemeinschaft Medientage Mitteldeutschland (MTM)

Ziel dieses 2001 gegründeten Vereins ist die Veranstaltung (Organisation und Finanzierung) der jährlichen Fachtagung Medientage Mitteldeutschland (bis 2016 Medientreffpunkt Mitteldeutschland) in Leipzig, die auf einer schon 1991 begonnenen Tradition beruht.

Bundesverband Bürgermedien (BVBM)

Der BVBM ist der Interessenverband der Offenen Kanäle in Deutschland. Die TLM ist darin Mitglied über die von ihr Thüringer Medienbildungszentrum in Gera.

Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in der Bundesrepublik Deutschland e. V. (GMK)

Die GMK ist als größter medienpädagogischer Dach- und Fachverband für Institutionen und Einzelpersonen Plattform für Diskussionen, Kooperationen und neue Initiativen.

Darüber hinaus wird die TLM durch den Direktor im Beirat des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm), im Stiftungsrat der PARITÄTISCHEN BuntStiftung Thüringen, dem Wissenschaftlichen Beirat Medien der Technischen Universität Ilmenau und im Kuratorium des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT) vertreten.